Geburtstags Geschenk der Extraklasse

Mai 25th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Wie sich vielleicht der ein oder andere noch dran Erinnern kann habe in den dunkelsten Stunden meines Sportlerlebens in diesem Jahr vor einigen Wochen folgendes gesagt:

Denn ich habe noch eine lange Saison vor mir und die wird noch richtig genial. Das wird noch eine der besten Saisons die ich je hatte, versprochen! Wenn diese Verletzung erstmal überstanden ist fangen wir an den Leuten hier mal zu zeigen was Hürden laufen eigentlich ist!!!

Ich glaube doch das ich mein Versprechen vor allem mir gegenüber eingehalten habe. Aus einer Saison die nicht beschissener hätte anfangen können, habe ich noch eine richtig geile gemacht, die Heute mit der Krönung an meinem 21. Geburtstag geendet hat. Nach diesem Unglaublichen Erlebnis kann ich völlig befreit in den Sommer gehen und mich erstmal ein bisschen ausruhen und das erreichte genießen, bevor es wieder ans Training geht.

Doch wie beschreibt man meine Begeisterung für diese Nationals am besten? Man kann es kaum. Mann muss es einfach Erleben. Es ist wie eine ganz kleine,winzig Olympiade nur für track and field. Athleten leben zusammen auf dem Campus. Golf-carts chauffieren dich von A nach B. Du kriegst so einen Athleten Ausweis um den Hals gehängt. Du hast zwei Trainingstage auf der Anlage vor Wettkampf beginn. Das ganze ist sehr professionell aufgezogen. Physios, Ärzte und Eisbäder stehen zur Verfügung. Also im Großen und Ganzen eine ziemlich geile Veranstaltung bei der dir viel geboten wird.

Doch packen wir das Geschenk jetzt mal aus, denn alle warten schon gespannt. Oooohh, es ist ein Hürden Rennen und damit habe ich mir heute selbst das größte und beste Geschenk zur US-Volljährigkeit gemacht. Die Erfüllung eines Traumes. Selbst als ich kurz vor dem Start hinter den Blöcken stand hatte ich noch ein grinsen im Gesicht. Denn es war ja schließlich die Kirsche auf der Sahne und das genießt man besser und wenn genießen auch noch Erfolgreich sein kann um so besser.  Flüssiger Rhythmus und saubere Hürden haben dies wohl zu mein technisch bestes Rennen in diesem Jahr gemacht.  Alleine mein Start hat mir eine bessere Zeit als die beinah PB 15,09 sec. versaut. Denn der Abstand der zwischen dem Rest des Feldes und mir zur ersten Hürde hin entstand hat sich im Verlauf nicht groß verändert.  Am Ende bin ich 0,3 sec. am Halbfinale vorbei gelaufen. Natürlich schade, da ich gerne die Saison mit einer 14,und beendet hätte, aber ich brauche ja auch noch Ziele für die Zukunft und ich habe ja noch drei weitere Jahre.

Doch jetzt sollte ich um 1.15 Uhr den Artikel schleunigst online stellen da eine gewisser Person, Sehnsüchtig auf die Infos wartet. Ich könnte euch noch Seitenweise langweilen mit meiner Euphorie über die National Championship, doch jetzt sollte ich um 1.15 Uhr den Artikel schleunigst online stellen da eine gewisser Person sehnsüchtig auf die Infos wartet.

Nur noch eine Sache:

Vielen Dank für all die Unterstützung an jeden der mir in irgendeiner Weise geholfen hat bisher hier her zu kommen. VIELEN DANKE!

Live-Ticker

Mai 24th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

http://www.cfpitiming.com/2012_Outdoor_Season/NAIA_outdoor_champs_2012/NAIA_championship_2012.htm?&DB_OEM_ID=27900

Es Ist Angerichtet

Mai 23rd, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Der zweite Trainingstag bevore ich morgen dann um 2.40 (20.40 deutsche Zeit) im Vorlauf antreten werden, begann mit Omlete und pan-cakes bei Ihope. Danach war 5 Stunde Ruhen angesagt bevor es um 4 Uhr auf die Bahn zum Training ging und es war vllt. ein geiles Training. Absolute Top-Bedingungen hier in Indiana. 26 Grad bei einer leichten Brise ins Gesicht.

Die Lockerheit ist da, die Vorfreude ist da oder wie Oli Kahn sagen würde die “Geilheit” ist da. Es ist glaube ich der geilste und größte Wettkampf an dem ich bisher Teilgenommen habe. Es macht einfach unglaublich viel spaß hier vor Ort zu sein. Alle Trainieren zusammen auf der Anlage. Alles ist super cool aufgezogen. Und Organisiert. Jetzt weiß ich wofür man sich das ganze Jahr schindet. Genau für diesen einen Wettkampf und es ist es verdammt nochmal Wert.
Das Training lief heute absolut perfekt. 1 warm-up Lauf über die 4 A-Jungend Hürden um weiter in den Rhythmus zu finden. Danach 2 knackige,schnelle, technisch saubere Läufe über 4 Männerhürden. Es fühlte sich gut an. Die Bahn ist schnell. Noch wichtiger meine Beine sind schnell und das Selbstvertrauen ist da.

Wenn morgen um 2.40 der Startschuss fällt geht ein Traum in Erfüllung und ich werde ein bisschen Spaß da draußen haben. Denn könnte es ein geileres Geburtstag Geschenk zum 21. Geburtstag geben als bei den National Championship zu laufen? NEIN!

Bis moren im Zielbereich…

Erstes Training Auf Harten Boden

Mai 22nd, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Der erste Tag, das erste Training sind nun mittlerweile um 23 Uhr in den Geschichtsbüchern und der Memorie-Card meiner Kamera festgehalten. Da wir hier immer noch mit einem sehr einfälltigen W-Lan Netzwerk arbeiten, wird dieser Artikel wieder einige Stationen druch laufen bevor er bei euch auf dem Bildschirm auftaucht.

Geschrieben in Word -> an mich selbst geemailt -> auf Handy Email aufgerufen -> Artikel in WordPress-App kopiert -> veröffentlich!

Das Nenne ich einmal “costumer-service”.

Heute ging es für uns alle um 2.30 Uhr das erste mal auf die Anlage. Das erstemal an der super schnellen und harten Bahn schnuppern. Das erstemal Messerscharf über die Hürden jagen und einen Fussabdruck im Block hinter lassen. Nach dem mir in der letzten Woche der Rhythmus komplett abgegangen war, habe ich ihn heute wieder gefunden. Mehrere Läufe über die niedrigere A-Jugendhöhe haben mir geholfen wieder zurück in die Spur un den Rhythmus zu finden. Es waren 4 sehr gute und technische Saubere Läufe über jeweils 5 Hürden. Morgen werden wir dann wieder über die kleinere Höhe anfangen und weiter daran arbeiten, das Selbstvertrauen und den so viel umschriebenen Rhythmus zurück zubringen und einzuschleifen. Doch ich bin mehr als zu frieden mit dem ersten Tag. Immerhin geht hier gerade ein Traum in Erfüllung und ich gehe mit viel Spaß und großer Lockerheit an die Hürden. So soll es doch sein?

Es ist einfach cool mit der Truppe, auch wenn es nicht meine besten Freunde sind, unterwegs zu sein. Zusammen essen zu gehen oder wie heute Abend zusammen ins Kino zu gehen und die “Avengers” zu gucken. Es gibt immer was zu lachen.

Fahrplan für Morgen:

9.30 Uhr – Frühstück
12.00 Uhr – Mittagessen
16.00 Uhr- Training
18.00 Uhr – Abendessen
danach free time

P.S.: Ob es einen live Stream geben wird, werde ich noch her raus finden und rechtzeitig bekannt geben.

Bis morgen

Das etwas andere Olympische Dorf

Mai 22nd, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Nach über 15 Stunden auf der Interstate, vorbei an den Stadien der in Kansas City beheimateten Profi Teams aus NFL und MLB, den Brücken und Flüsse von St. Louis über die ins dunkle Straßenlicht getauchte Skyline von Indianapolis mit dem Lucas Oil Stadium, der Heimt der Indianapolis Colts, sind wir nun endlich um 1 Uhr morgens in Marion, Indiana auf dem Campus der Indiana Weslyean Univeristy angekommen.

Die Anreise war lang und gröstenteils langweilig, doch wie gesagt ich habe einiges von Amerika gesehen das ich vom Luftweg aus nicht gesehen hätte. Vier verschiedene Bundesstaaten, drei Großstädte und verschiedenste Landschaften kreuzten unseren Weg in den nördlichen-westen und ließen meine Augen einige mal wie die eines kleinen Kindes groß werden.

Während dieser Woche sind alle Athleten in den Dorms der austragenden Univeristät untergebracht. Eine Art “kleines Olympisches Dorf”, doch diese monoplositische Unterbringung von Athleten, Trainern und Betreuern hat natürlich auch seine Schattenseite die sich in Comfort und dem Budget unseres Team wiederspiegelt. Die Betten sind hart, die Räume sind ohne jedlichen Comfort der Neuzeit ausgestattet. Heißt kein Fernsehr, kein Internetzugang. Gar nichts. Essen tun wir immer außerhalb wie heute morgen bei “Bob Evans” einem sehr guten Frühstücks Restaurant. Mit Oragensaft, Rührei, Bacon, pan-cakes und hash browns kann man schon mal in den Tag Starten.

In gut einer Stunde geht es dann auf zur ersten Trainingseinheit im Stadion. Das erste Gefühl für die Umgebung, die Bahn, die Startblöcke und Hürden bekommen. Rhythmus finden. Die letzte katastrophale Trainingswoche habe ich aus meinem Gedächnis gelöscht und gehe mit frischen Kopf an die Sache herran.

Der Dank gilt hier vorallem meinen Eltern und Oma und Opa, die mich nach der Katastrophalen Trainingswoche, wieder aufgebaut haben und die Richtigen Worte gefunden haben. Denn manchmal muss man nur an die Grundlegenden Dinge erinnert werden, die man so schnell vergisst. DANKE!

Denn mittlerweile ist die Vorfreude da. Es geht endlich los. Ich lebe hier gerade einen Traum und versuche alles aufzunehmen und zu genießen. Ich lasse mir das durch nichts kaputt machen. Genießen, Konzentrieren, laufen und dann sehen was bei rum kommt.

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Der Abend vor der Abreise

Mai 20th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Auch wenn das Training immer noch nicht läuft wie geplant, kommt doch so langsam immer mehr die Vorfreude auf das nun morgen endlich Richtung Osten geht.

Ich habe heute morgen, mehr oder weniger schlecht, meine letzte Trainingseinheit hier in Lindsborg über die Bühne gebracht, bevor wir noch zwei Einheiten am Dienstag und Mittwoch vor dem Rennen am Donnerstag haben. Ich bin gerade wie ein Pferd, das eine Blockade hat und sich nicht traut über das Hindernis zuspringen. Zwar laufe ich jetzt schon die letzten 4 Einheiten eine super erste Hürde, doch danach kommt nichts. Nach der Hürde höre ich sofort auf zu laufen und weiche der nächsten Hürde aus. So geht das schon die ganze Woche. Coach probiert alles aus, nur meinen Kopf kann er auch nicht umstellen, dass muss von ganz alleine kommen. Es ist frustrierend und Krisen Gespräch mit meinen Eltern hat mir schon ein bisschen weiter geholfen. Einfach weiter arbeiten und trainieren und dann macht es schon noch klick.

Aber warum laufe ich nicht weiter? Angst? Ja aber nur vllt.! Warum? Weiß ich doch nicht? Vllt. weil mein Knöchel bei der leichtesten Berührung höllische schmerzen verursacht! Nein! Denn sonst würde ich schon nicht über die erste Hürde rennen! Was dann? KEINE AHNUNG COACH! Wenn ich es wüsste, würde ich es abstellen!

Heute haben wir uns nach dem Training aber erstmal fein gemacht, denn es stand graduation an. Zwei meiner Besten Freunde haben heute ihren Abschluss überreicht bekommen. Gemischte Gefühle die da auf kommen, wenn man schon mal aufs nächste Jahr vor raus blickt. Einerseits Freude für sie, dass sie es geschafft haben. Andererseits natürlich schade, das sie nächstes Jahr nicht mehr täglich hier vor Ort sind. Ty and Molly werden fehlen.

Morgenfrüh um 9 Uhr geht es aufjedenfall mit dem Bulli Richtung Indiana. Ich werde euch hier täglich über meinen Trip auf dem laufen Halten und täglich weitere Infos bzgl. meines Laufes veröffentlichen. So etwa ob es hoffentlich einen live-stream gibt.

Hier schon mal die Teilnehmerliste der NAIA National Championship 2012

lack of motivation – kann doch gar nicht!?

Mai 19th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Normalerweise sollte das Wort Motivation so unmittelbar vor dem Saisonhöhepunkt kein Problem sein. Denn schließlich steht ja nächste die Woche die Erfüllung eines absoluten Traums an. Nämlich die Teilnahme an den US-College Meisterschaften der NAIA an.

Doch wenn um dich herum alles in Urlaubs- und Aufbruchstimmung ist, alles feiert bis in die frühen Morgenstunden und ich nüchtern bleibe und gegen 11 Uhr ins Bett gehe um mich am nächsten morgen in der knallenden Mittagssonne für mehr als 2 Stunden über die Hürden zu schinden, dann fragt man sich schon was man hier eigentlich macht. Jeden Tag aufs neue alleine mit Coach auf der Bahn ohne Teamkollegen und Freude, wieder und wieder über die Hürden und dann kommt auch noch hinzu das es wie gestern einfach nicht läuft und das ganze Schienbein aufgeschürft ist. Schmerzen mit jedem Schritt aus dem Startblock. Das soll spaß machen? Nein, es macht keinen Spaß und irgendwann resigniert man und der Kopf schaltet ab.

Aber solche Tage soll es wohl geben in dem Leben eines Sportlers, es läuft selbst vor dem Saison Höhepunkt nicht immer alles Rund. Doch das die Motivation gerade nicht da ist, ist überhaupt nicht gut und um ehrlich zu sein ist es total Scheiße. Doch es ist Licht am Ende es Tunnels zu sehen. Denn wenn wir ab kommenden Montag für die Woche auf dem Campus der Indiana Wesleyan University in Marion wohnen und uns mit allen anderen Athleten auf die am kommenden Donnerstag beginnenden Wettkämpfe vorbereiten, sollte sich das Stimmungs Barometer wieder um 180 Grad drehen, und Vorfreude und Motivation in meine Adern pumpen. Denn dann haben alle nur noch ein Ziel. Nämlich die best Möglichste Leistung abrufen.

Doch jetzt werde ich den Trainingsfreien Tag erstmal dazu nutzen es mir mit einer Pizza vor dem Fernseher gemütlich machen und mir die Bayern gegen Chelsea angucken. Bevor es dann morgen früh wieder über die Hürden geht.

Tipp: 3-1 für Bayern!  

Jetzt ist Sommer

Mai 17th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Aus, Aus, Aus es ist Aus. Schluss, Aus, Vorbei. Unglaublich. Es ist Aus. 

Schule ist aus und vorbei für die kommenden drei Monate langen Semester Ferien. Es ist einfach ein geiles Gefühl, das ich seit dem Ende des Zivildienst nicht mehr hatte. Man Wacht morgens auf und hat keine Verpflichtungen bzw. nur solche denen man gerne nach kommt. Doch der erste Tag der Sommerferien bedeutet auch, das der Campus bis auf wenige Verbliebene komplett Ausgestorben ist und eine absolute fast erschreckende Still herrscht. Jedoch sind zum Glück die meisten meiner besten Freunde noch verblieben und so werden die letzten gemeinsamen Tage die wir in diesem Jahr noch haben auch nicht so schnell langweilig.

Nach dem ich gestern meine aller letzte Klausur in College Algebra geschrieben habe, sind wir im Anschluss mit zwei vierer Gruppen Golfen gegangen. Der ein oder andere sich nicht mehr in der Saison befindende Athlet hat sich dabei ganz gut einen genehmigt. Doch Abseits des Flüssigkeit´s zu lauf, habe ich meine beste Runde Golf in meinem noch kurzen Golf-Leben (Karriere will ich das noch nicht nennen) gespielt. Ich hatte eine Reihe von absolut geilen Schlägen und ich habe das erste mal in meinem Leben ein Loch (par 3) gepaart. Auf den Abschlag der schnurstracks auf dem green landete, folgte ein Emotions Ausbruch wie zu Tiger Woods besten Zeiten. Danach in zwei Schlägen das Ding eingelocht und perfekt war mein bisheriges Golf-Highlight.

Doch heute ging es nach dem gestrigen Trainingsfreien Tag wieder auf der Bahn ernsthaft zur Sache. Schließlich steht da noch so ein Wettkampf an in der nächsten Woche. Deswegen habe ich heute wieder ganze 2,5 Stunden in der knallenden Mittagssonne auf dem Platz verbracht. Da ich so cool war und ohne T-Shirt trainieren musste, muss ich jetzt wohl die Konsequenzen in Form eines roten Rücken tragen. Doch ansonsten war es wieder eine ganz gute, aber elendig lange Trainingseinheit in der mich Coach einfach nicht zu frieden lassen wollte und mich Gefühlte 25 mal aus dem Startblock über die Hürden gejagt hat. Die Beine und vor allem der Kopf wurden immer müder und müder, bis irgendwann nach dem x-ten Start Resignation einsetzte und mein Körper einfach nicht mehr antreten konnte/wollte. Es geht jedoch immer weiter voran, und morgen werden wir dann zwei mal das volle Rennen laufen, bevor ich den Samstag frei kriege und wir am Sonntag morgen noch einmal auf die Bahn zurück kehren.

Nur noch drei Tage dann trete ich das große Abenteuer NAIA National Championship an und ich mitten drin. Ich kann das immer noch nicht glauben, das ich in genau in einer Woche an den US-College Meisterschaften teilnehmen werde. Ich, Johannes Riemann, aus dem beschaulichen Osnabrück.Einfach unglaublich.  Je näher der Abreise Termin Richtung Indiana kommt um so realer wird es, jedoch immer noch unglaublich. Ich habe Sportler immer belächelt für diese Aussage und ihnen das nicht wirklich abgenommen wenn sie sagen das sie das gerade erreichte noch nicht realisiert haben. Es ist keine Lüge.  Ein Traum wird Wahr und ich freue mich schon Wahnsinnig auf die nächste Woche.

Welcome to hurdling

Mai 15th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Tag ein Tag aus geht in Lindsborg die Sonne auf und auch wieder unter.

Jeden Tag das gleiche, jedoch ist jeder Tag unterschiedlich. Man denkt das der klein Stadt Campus irgendwann langweilig werden muss und der Tages Ablauf immer der gleiche ist. Im groben ist er das auch, aber im feinen immer Unterschiedlich. Das ist auch gut so.

Mittlerweile ist die Tinte auf meinen ersten beiden final-exams getrocknet. Managarial Accounting und Macro Economics habe ich heute über die Bühne gebracht. Mittlerweile habe ich immerhin schon mein accounting Ergebnis übermittel bekommen. 102% im final und eine glatte 100% als Gesamtergebnis, ergeben das zweite für dieses Semester. Denn in EDV, um es einmal einzudeutschen, habe ich mir letzte Woche schon mein abgeholt. Das musste ich jetzt einfach mal zur schau stellen. Morgen Mittag erhalte ich dann mein econ Ergebnis, bevor es um 2 Uhr dann auf die Schlachtbank in College Algebra geht. Meine letzte Klausur für dieses Semester, ist die meist gehasste und die Zeit kann gar nicht schnell genug rum gehen. Doch der Anreiz ist groß das Anständig über die Bühne zu bringen, denn anschließende geht es gleich auf den Golfplatz.

Doch das soll es auch schon aus dem akademischen Sektor gewesen sein, denn mittlerweile habe ich heute die Vorbereitung auf die nationals in der nächsten Woche aufgenommen. Bei absolut Traumhaften Bedingungen (33 Grad,kein Wind!) habe ich heute mit dem Einzel Training begonnen. Da ich der einzigste verbliebene (Hürden)-Sprinter bin, können wir gezielt und in aller Ruhe an den Hürden arbeiten. Es geht vor ran. Kein Tag wo ich keinen Fortschritt mache. Jeder Tag bringt mich ein Stück weiter. Die Technik wird besser, der Rhythmus wird so langsam gefunden. Ich fühle mich gut und die Konzentration ist im Training auch schon voll da.

Diese Woche werden wir noch auf dem Campus trainieren, bevor es dann am kommenden Montag nach Marion, Indiana auf den Campus der Indiana Wesleyan University geht. Wir werden schon drei Tage vor Wettkampf beginn Anreisen, damit wir noch zwei volle Tage am Dienstag und Mittwoch zur Akklimatisierung. Somit haben wir noch zwei volle Tage um uns an die Zeitumstellung und die dortigen Anlagen, in zwei Trainingseinheiten, zu gewöhnen.

Jetzt müssen nur noch die nächsten 18 Stunden rum gehen, dann kann der spaß richtig los gehen.

Es sollte einfach nicht sein…

Mai 14th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Die 4x100m Staffel und die Sommer Saison im Olympischen Jahr 2012 wollten einfach nicht zusammen finden. Denn nach zweimaliger Disqualifikation, konnten wir an diesem Wochenende auf Grund einer Verletzung unseres Schlussläufers Ira Autrey nicht an den Start gehen. Wir hatten zwar noch einen Ersatzläufer dabei, aber wir brauchen Ira bei mindestens 80% um einen Chance zu haben. Doch die kann leider auch unser Ersatzläufer nicht laufen. Die Enttäuschung war natürlich groß. Vor allem für Mike und John, für die es die einzige Chance war mit uns zu den NAIA National Championships zu fahren.

Über 110m Hürden war es ein Durchwachsener Tag, der mich aber wieder ein Stück weiter gebracht hat mit Hinblick auf die nationals in 10 Tagen. Es war zwar keine Beeindruckenden Zeit (ich glaube 15,32 sec. oder 15,23 sec.) die mich ins Finale befördert hat, doch ich war bis zur achten Hürde auf PB Kurs. Es war ein gutes, schnelles Rennen. Die ersten 7 Hürden sauber wie noch nie in diesem Jahr, doch dann kam die achte Hürde. Es scheint so als ob mir nach der Verletzungspause noch immer die Kraft hinten her raus fehlt, denn wie schon bei der Conference habe ich mir das Rennen zum Ende hin versaut. Ich bin so was von hart in die 8. Hürde mit meinem Nachziehbein rein gerauscht, das es nur so gekracht hat.

Schwellung. Blut. Das Übliche. Habe ich mich schon dran gewöhnt.

Im Finale dann genau das gleiche Bild. Guter Start. Saubere und Schnelle sieben erste Hürden und dann der endgültige knockout an der 8. Hürde. Auf der Ergebnisliste prangerte ein dick geschriebenes DNF hinter meinem Namen. Ich habe erneut, die 8. Hürde mit meinem Nachziehbein so stark mit genommen, das ich einfach nicht mehr weiter laufen konnte.

So langsam wird der Knöchel wieder Sichtbar und die Vorbereitung auf die nationals beginnt morgen Nachmittag. Wir haben die ganze Woche noch Zeit zu trainieren, bevor wir dann am Montag Richtung Marion, Indiana aufbrechen. Aber die nächsten 48 Stunden muss ich mich erstmal noch auf meine finals konzentrieren und dann geht der spaß erst richtig los.

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